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Was mich bewegt und wie ich arbeite

Ich bin Erzieherin. Durch meine Arbeit habe ich gelernt, wie wichtig Beziehung, Sprache und Vertrauen sind. Mich interessiert, wie Menschen mit verschiedenen Sprachen, Kulturen und Werten zusammenleben. Für mich ist Integration ein Weg mit Höhen und Tiefen. Viele Menschen erleben dabei Ohnmacht und das Gefühl, nicht zu wissen, wie es weitergehen kann. Verletzlichkeit und Schmerz sind Bestandteile von uns. Sie können uns helfen schwierige Situationen zu überstehen.

In meiner Kunst spreche ich nur aus eigenen Erfahrungen. Jeder Mensch ist einzigartig. Ich kann nicht wissen, was andere fühlen, erlebt haben oder was sie gerade durchleben. Deshalb ist das Gespräch zwischen Menschen so wichtig.
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هَلْ نَحْنُ مُخْتَلِفُونَ حَقَّاً أَمْ أَنَّنَا لَمْ نَتَعَلَّمْ بَعْد التَحَدُّثَ بِنَفْسِ اللُّغَةْ؟
Sind wir wirklich so unterschiedlich oder haben wir nur noch nicht gelernt, eine gemeinsame Sprache zu sprechen?
Diese Frage beschäftigt mich sehr. Im Jahr 2015, geprägt von der erhöhten Zuwanderung Schutzsuchender und inmitten einer persönlichen Lebenskrise, stellte ich mir grundlegende Fragen.

Wie kann man sich selbst finden, insbesondere in einem anderen Land, in einer anderen Kultur? Wer bin ich, wer möchte ich werden, wer kann ich überhaupt werden und wo liegen meine Grenzen? Wie gestaltet sich der Weg dorthin, welche Hindernisse und Herausforderungen gilt es zu überwinden?

Grübelnd saß ich mit einer Freundin zusammen und wir sprachen darüber. Lachend warf sie mir ein Kissen zu und sagte: „Weißt du, du bist so verkopft, warum studierst du das nicht einfach?“ Ich schaute sie erstaunt an. „Du bist doch verrückt, wie soll man das denn studieren?“, fragte ich.

„Keine Ahnung, du wirst deinen Weg finden und wenn du ihn findest, können sich vielleicht andere daran orientieren. Du bist kreativ, wie wäre es mit Kunst?“

Überfordert und voller Fragen begann ich, nach einer Antwort zu suchen. Angestoßen durch Martin Buber: „Am Du werde ich zum Ich“ begab ich die aktive, bewusste Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten Menschen, Gesprächen, Büchern, Seminaren und Erfahrungen.

Nach acht Jahren kreativem Chaos habe ich für mich einen Weg gefunden.

Ein Versuch, konstruktive, wertschätzende und verbindende Kunst zu erschaffen. Mein Wunsch ist es, das Gespräche anregt, Nähe ermöglicht und Menschen miteinander verbunden werden.
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Inneres Kind, Interkulturalität und Soziale Plastik

Ich bin staatlich anerkannte Erzieherin mit Zusatzqualifikation als Fachkraft für Inklusion und Integration. In der täglichen Zusammenarbeit mit Kindern, Familien und Teams habe ich Beziehungen, Kommunikation und Vertrauen als tragende Grundlage menschlichen Miteinanders erfahren. In Momenten der Verbindung, ebenso in Situationen der Unsicherheit oder Ausgrenzung. Derzeit studiere ich an der Universität Hamburg Islamwissenschaft und Kunstgeschichte. Mein besonderes Interesse gilt der Interkulturalität und der Frage, wie Zugehörigkeit entsteht. Mich beschäftigt, wie Menschen einander begegnen und wie wir in diesen Begegnungen miteinander umgehen.