Entstehungsgeschichte
„Die Kunst kommt direkt aus mir heraus, aus Erfahrungen, Erkenntnissen und Prägungen.“
Jahr: 08/2017
Maße: 71 x 51 x 2 cm (H x B x T)
Material: Mixed Media auf Karton, in Kunststoffrahmen hinter Glas
Maße: 71 x 51 x 2 cm (H x B x T)
Material: Mixed Media auf Karton, in Kunststoffrahmen hinter Glas
Entstehung von Protect your child and change the world
Bereits früh beschäftigten mich Fragen nach dem Sinn des Lebens und danach, welche Bedeutung Schutz, Verantwortung und innere Orientierung haben. Dazu gehören Erfahrungen von Ungerechtigkeit, Verlust, Ungleichbehandlung und Zugehörigkeit.
Wie geht man mit dem Leben um, wenn das Leben ungerecht erscheint? Wie bleibt man handlungsfähig, wenn etwas schwierig ist? Wie entsteht aus Erfahrung Sinnhaftes?
In Glaubenssätzen wie „Alles hat einen Sinn“, „Das Leben ist eine Reise zur Klarheit“, „Et kütt, wie et kütt“ und „Et hätt noch immer jot jejange“ liegt das Vertrauen, dass Erfahrungen Teil eines größeren Zusammenhangs sein können.
Durch Auslandsaufenthalte erfuhr ich, wie durch alltägliche Begegnungen Zugehörigkeit entstehen kann. Vieles musste ich neu einordnen, beobachten und verstehen. Sprache beeinflusste, wie ich mich in der neuen Umgebung fühlte und wie gut es mir gelang, Teil des Umfeldes zu werden. Diese Erfahrungen bildeten die frühe Grundlage meiner späteren Auseinandersetzung mit Interkulturalität.
Durch individuelle Entwicklungen wurde mir bewusst, wie eng zwischenmenschliche Beziehungen und gesellschaftliche Bedingungen miteinander verwoben sind.
Die wesentlichen Bezugspunkte meiner künstlerischen Arbeit liegen bei Erich Fromm, Joseph Beuys und Martin Buber. Sie verbinden für mich die Fragen nach Humanität, Verantwortung, Beziehung und gesellschaftlicher Gestaltung.
Des Weiteren beeinflussen Stefanie Stahl und Gerald Hüther zentrale Fragen meiner künstlerischen Arbeit. Stefanie Stahls Aussagen sind für meine Kunst bedeutungsvoll, weil viele Beziehungs- und Selbstwertprobleme aus frühen Prägungen und unbewussten Glaubenssätzen entstehen.
Aus all diesen Erkenntnissen entsteht der Grundsatz meiner Kunst. Der Mensch entwickelt sich durch Beziehung und Humanität. Wenn diese Bedingungen fehlen, entstehen Verletzung, erzwungene Anpassung und Entfremdung. Das Innere Kind wird dann ein handlungsfähiges und authentisches Ich, wenn die Herausforderungen positiv bewältigt werden.
Meine künstlerische Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld des Inneren Kindes, sozialer Plastik und interkultureller Verantwortung. Sie bezieht sich auf Erich Fromms humanistischer Auffassung, Joseph Beuys’ erweitertem Kunstbegriff und Martin Bubers dialogischem Denken, Gerald Hüthers Gedanken zur Potenzialentfaltung sowie Stefanie Stahls Arbeit zum Inneren Kind.
Kunst ist für mich Ausdrucksmöglichkeit und Mitteilungsform. Kreativität ist die Form meines Denkens. Gestaltung mit Gemeinschaft ist ein Prozess der Beziehung. Die Farbwahl und die Wahl des Materials sind durch Erfahrungen, Begegnungen, Beziehungen und Emotionen ausgewählt.
Wie geht man mit dem Leben um, wenn das Leben ungerecht erscheint? Wie bleibt man handlungsfähig, wenn etwas schwierig ist? Wie entsteht aus Erfahrung Sinnhaftes?
In Glaubenssätzen wie „Alles hat einen Sinn“, „Das Leben ist eine Reise zur Klarheit“, „Et kütt, wie et kütt“ und „Et hätt noch immer jot jejange“ liegt das Vertrauen, dass Erfahrungen Teil eines größeren Zusammenhangs sein können.
Durch Auslandsaufenthalte erfuhr ich, wie durch alltägliche Begegnungen Zugehörigkeit entstehen kann. Vieles musste ich neu einordnen, beobachten und verstehen. Sprache beeinflusste, wie ich mich in der neuen Umgebung fühlte und wie gut es mir gelang, Teil des Umfeldes zu werden. Diese Erfahrungen bildeten die frühe Grundlage meiner späteren Auseinandersetzung mit Interkulturalität.
Durch individuelle Entwicklungen wurde mir bewusst, wie eng zwischenmenschliche Beziehungen und gesellschaftliche Bedingungen miteinander verwoben sind.
Die wesentlichen Bezugspunkte meiner künstlerischen Arbeit liegen bei Erich Fromm, Joseph Beuys und Martin Buber. Sie verbinden für mich die Fragen nach Humanität, Verantwortung, Beziehung und gesellschaftlicher Gestaltung.
Des Weiteren beeinflussen Stefanie Stahl und Gerald Hüther zentrale Fragen meiner künstlerischen Arbeit. Stefanie Stahls Aussagen sind für meine Kunst bedeutungsvoll, weil viele Beziehungs- und Selbstwertprobleme aus frühen Prägungen und unbewussten Glaubenssätzen entstehen.
Aus all diesen Erkenntnissen entsteht der Grundsatz meiner Kunst. Der Mensch entwickelt sich durch Beziehung und Humanität. Wenn diese Bedingungen fehlen, entstehen Verletzung, erzwungene Anpassung und Entfremdung. Das Innere Kind wird dann ein handlungsfähiges und authentisches Ich, wenn die Herausforderungen positiv bewältigt werden.
Meine künstlerische Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld des Inneren Kindes, sozialer Plastik und interkultureller Verantwortung. Sie bezieht sich auf Erich Fromms humanistischer Auffassung, Joseph Beuys’ erweitertem Kunstbegriff und Martin Bubers dialogischem Denken, Gerald Hüthers Gedanken zur Potenzialentfaltung sowie Stefanie Stahls Arbeit zum Inneren Kind.
Kunst ist für mich Ausdrucksmöglichkeit und Mitteilungsform. Kreativität ist die Form meines Denkens. Gestaltung mit Gemeinschaft ist ein Prozess der Beziehung. Die Farbwahl und die Wahl des Materials sind durch Erfahrungen, Begegnungen, Beziehungen und Emotionen ausgewählt.
